
"Leading Seaman Communicator" Robert J. Dixon ist auf der "Hammersley" zuständig für die Kommunikations- und Informationssystem- verwaltung. Der 27-Jährige ist sozusagen der heiße Draht zur Außenwelt. Man könnte annehmen, dass ihn dies dazu verleitet, sich wichtig zu tun, aber das ist nicht Roberts Stil.
Ganz im Gegenteil, er ist sehr verschwiegen. Für ihn bedeutet Information Macht und diese nutzt er auch für sich. Informationen gibt er nur häppchenweise weiter und verärgert damit seine Kollegen. Sein Verhalten brachte ihm auch den Ruf als "Kommunikations-Sadist" ein. Robert hat beispielsweise einen peniblen Dienstplan erstellt, wann die Besatzung den Bordcomputer benutzen und ihre persönlichen E-Mails beantworten darf. Dieser Plan wird unter keinen Umständen verändert und wenn ein Crew-Mitglied seinen vorgesehen Termin verpasst, muss er wohl oder übel bis zu seinem nächsten regulären Termin warten. Insbesondere Chris hat dies einmal so sehr geärgert, dass er Robert mit rechtlichen Schritten drohte. Schließlich war Chris' Frau schwanger und jede Nachricht von ihr für den Offizier enorm wichtig.
Um sich bei Robert für seine strenge Informationskontrolle zu revanchieren, geben seine Kollegen ihm ständig neue Spitznamen, was dieser absolut hasst. Mal nennen sie ihn "Bob" oder "Rob", mal "Robbo" oder "Robbie" oder aber auch "Robster". Dessen genervte Antwort darauf lautet jedes Mal: "Das wäre dann wohl Robert". Dies brachte ihm wiederum den neuen Spitznamen "das wäre dann wohl Robert" ein. Doch nichts davon scheint Robert im Geringsten zu beeinflussen. Er belächelt seine Kollegen nur, was diese allerdings nur noch mehr antreibt.
Robert neigt dazu, sich gegen Autoritäten aufzulehnen. Dies ist wahrscheinlich eine unterbewusste Rebellion gegen seinen herrschsüchtigen Vater. Roberts Kindheit war geprägt von physischer Gewalt und psychischer Dominanz durch seinen Vater, einem ehemaligen Vietnam-Veteran. Robert rebellierte gegen ihn, indem er sich bewusst gegen eine akademische Laufbahn entschied und der Navy als gewöhnlicher "Seaman" beitrat. Aus der Sicht seines Vaters schmiss er damit seine Chancen leichtfertig weg. Doch für Robert bedeutete dies den ersten Schritt in eine neue und bessere Zukunft: Er schaffte es, sich von seinem Vater loszulösen und die Welt mit anderen Augen neu für sich zu entdecken. Für Robert ist die Navy eine Welt, in der man nicht für einen Fehler bestraft werden kann, wenn man sich exakt an alle Regeln gehalten hat.